Liebe Genossinnen, liebe Freundinnen der ASF,
das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu. Damit ist dies auch der letzte Newsletter des ASF-Bundesvorstandes in diesem Jahr.
Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um euch Danke zu sagen. Für eure tägliche Arbeit, euren Kampf für eine bessere, sozialere Gesellschaft, für die Frauen in Deutschland, Europa und der Welt. Für eine gleichgestelltere Welt für unsere Töchter und Enkelinnen.
Wir hoffen, dass ihr Ende Dezember Zeit habt, ein bisschen Kraft für diesen, uns manchmal sehr müßig erscheinenden, Kampf zu sammeln. Denn wir sind der Meinung: der Kampf lohnt sich!
Mit feministischen Grüßen
Maria Noichl, Bundesvorsitzende der ASF
Frauenpolitik querbeet
Klingbeil und Noichl zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen
„Gewalt gegen Frauen ist allgegenwärtig. In allen Schichten, in allen gesellschaftlichen oder ethnischen Gruppen. Sie ist ein Ausdruck von Machtstrukturen, von Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen. Diese Gewalt verschwindet nicht von selbst. Dagegen muss unsere Gesellschaft, müssen wir alle etwas tun: Wir müssen Täter konsequent bestrafen. Zudem brauchen Gewaltbetroffene Notrufe, Beratungsstellen, Wohneinrichtungen und Hilfe für die Zeit danach. Denn wer von Gewalt betroffen ist, kann kein selbstbestimmtes Leben führen.“
Die Flagge gegen Gewalt gegen Frauen am WBH wurde in diesem Jahr von Lars Klingbeil und Josephine Ortleb gehisst.
Pressemitteilung Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen
Verschiedenes
Inge Donnepp, erste Frau an der Spitze eines Justizministeriums, wäre am 12. Dezember 2018 100 Jahre alt geworden
Inge Donnepp engagierte sich in der SPD, stritt für Reformen im Familienrecht und eine Neufassung des Abtreibungs-Paragraphen 218 des Strafgesetzbuches. 1973 wurde sie zur ersten Vorsitzenden der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen in Nordrhein-Westfalen gewählt. Mehr dazu: https://asf.spd.de/index.php?id=12435
Marie-Juchacz-Preis: Jetzt bewerben bis zum 4. Januar 2019
100 Jahre Frauenwahlrecht. Neue Zeiten. Neue Ideen. Wir machen m♀bil.
Mit dem „Marie-Juchacz-Preis 2019“ zeichnet die SPD-Bundestagsfraktion junge Menschen aus, die sich kreativ in Form einer Rede damit auseinandersetzen, wie die Bilanz der sozialdemokratischen Abgeordneten Marie Juchacz heute zur Gleichstellung von Frauen in der Politik ausfiele und welche Vorschläge sie hätte, um die Gleichstellung von Frauen in der Politik zu verbessern.
Auf den Kreativwettbewerb können sich junge Menschen im Alter von 16 bis 27 Jahren bewerben. Und auf den Engagementwettbewerb können sich innovative zivilgesellschaftliche Projekte und Initiativen bewerben, die sich gemeinnützig für mehr politische Beteiligung von Frauen engagieren.
Infostand „Rotes Sofa“ zur Abschaffung des § 219a in Jena
Bei zum Teil schon winterlichen Temperaturen informierte die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen in Jena und dem SHK zur Problematik rund um den § 219a StGB. Die Frauen der ASF Jena/SHK informierten im Rahmen der Aktion „das rote Sofa“ neben den Problemlagen auch über die bisherigen Bemühungen, eine Streichung des § 219a herbeizuführen. Die ASF fordert die regierungstragenden Bundestagsfraktionen auf, die Streichung des § 219a StGB endlich durchzusetzen. Falls notwendig, sollte die Abstimmung darüber zu einer Gewissensfrage aller Abgeordneten im Deutschen Bundestag gemacht werden. Mehr dazu: https://asf.spd.de/index.php?id=12438
Zum gleichen Thema
Die Bundes-ASF hat den Brief der Jusos zur Abschaffung des Paragraphen 219a unterstützt. Hier findet ihr ihn in voller Länge: https://www.jusos.de/wegmit219a/
Film und Diskussion über Selbstbestimmung der Frauen – #FemalePleasure
Zu einem besonders exklusiven Filmabend hatten Anfang November die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen ASF in Thüringen sowie das Kulturforum der Sozialdemokratie ins Mon Ami in Weimar eingeladen. Wenige Tage vor dem deutschlandweiten Filmstart konnten die ca. 50 interessierten Gäste in einer Preview des berührenden Dokumentarfilms von Barbara Miller #FemalePleasure sehen und im Anschluss, moderiert von Kulturstaatssekretärin Dr. Babette Winter eine Talkrunde mit Gabriele Stötzer, Filmemacherin, Autorin und Oppositionelle in der DDR sowie Christine Schild, Kulturmanagerin aus Weimar, verfolgen. Mehr dazu: https://asf.spd.de/index.php?id=12441
Dossier 100 Jahre Frauenwahlrecht
Der Deutsche Frauenrat hat ein Dossier rund um 100 Jahre Frauenwahlrecht veröffentlicht. Hier werden unterschiedliche Veröffentlichungen des Verbands und seiner Vertreterinnen in Worten und Bildern gezeigt. https://www.frauenrat.de/das-dossier/
Spenden an den Marie-Schlei-Verein
Der Marie-Schlei-Verein, eine 1984 in Erinnerung an die Entwicklungsministerin Marie Schlei gegründete gemeinnützige Nichtregierungsorganisation, setzt auf nachhaltige Entwicklung und Geschlechtergerechtigkeit und will zur Überwindung von Ungleichheit und Stärkung der Frauen beitragen. Frauenausbildungsprojekte in Kooperation mit PartnerInnenorganisationen in Afrika, Asien und Lateinamerika werden gefördert, um Armut und Unterentwicklung zu überwinden. 2018 konnte 1200 Frauen zu einer beruflichen Qualifikation und Einkommen verholfen werden.
Wer diese wichtige Arbeit unterstützen möchte, kann dies hier tun: http://www.marie-schlei-verein.de/
Tag der Kinderrechte
Am 20. November war Tag der Kinderrechte. Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung forderte an diesem Tag:
„Kinder haben Rechte – Es ist unsere Aufgabe, für ihre Einhaltung und Umsetzung zu sorgen“
Die Pressemitteilung findet ihr hier: https://www.spd.de/presse/pressemitteilungen/detail/news/afb-kinder-haben-rechte-es-ist-unsere-aufgabe-fuer-ihre-einhaltung-und-umsetzung-zu-sorgen/19/11/2018/
Forderungen des Deutschen Frauenrates
Welche Forderungen der Deutsche Frauenrat an die Parteien zur Europawahl im kommenden Mai hat, findet ihr hier: https://www.frauenrat.de/eu-wahlforderungen-2019-europa-zusammenhalten-solidaritaet-gleichberechtigung-und-menschenrechte-staerken/
ASF überzeugt Parteitag von der Parität: SPD Thüringen setzt sich für eine Reform des Thüringer Wahlrechts ein
Auf Antrag der ASF Thüringen hat sich der Landesparteitag der SPD Thüringen am 11.11.2018 in Arnstadt für die Durchsetzung des „Reißverschlusses“ bei Wahlen ausgesprochen. In das Thüringer Wahlrecht soll eine zwingende Quotierung aufgenommen werden, so dass nur noch Wahlvorschläge zulassen werden, wenn diese geschlechterparitätisch zusammengesetzt sind. Mehr dazu: https://asf.spd.de/index.php?id=12444
SPD-Landtagsfraktion Bayern für Parité
Schon kurz nach der Wiederaufnahme des politischen Betriebes im Landtag setzt sich die BayernSPD für gleiche Teilhabe von Frauen und Männern im Parlament ein. Hier ihr Antrag: https://asf.spd.de/index.php?id=12447
Impressum:
SPD-Parteivorstand
Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen
Wilhelmstraße 141
10963 Berlin
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Fax 030 – 25991 – 404