SPD Unterbezirk in der StädteRegion Aachen wählt neuen Vorstand – Martin Peters verdient im Amt bestätigt

   24. Juni 2016

Vergangenen Samstag, den 18. Juni 2016 war es dann soweit. Die Delegierten des Unterbezirks in der StädteRegion Aachen kamen in Würselen zusammen, um einen neuen Vorstand zu wählen. Dass es ein langer Tag werden würde, war mir schon bei der Betrachtung der Tagesordnung klar. Neben den Neuwahlen stand nämlich auch noch eine Vielzahl von Grußworten und Anträgen auf dem Plan. Grußworte, dazu habe ich ja meine ganz eigene Meinung… Ich finde Grußworte sollten auch das bleiben, was sie versprechen: Ein kurzer Gruß an die Anwesenden und kein politisches Manifest.

Als dann allerdings Martin Schulz nach vorne ging, um „ein paar Worte“ an die Delegierten zu richten, habe ich spontan meine Meinung über Grußworte über den Haufen geworfen. Martin hielt, wie wir es letztlich von ihm gewohnt sind, eine Rede, deren Kernaussagen und flammender Vortragsstil zu meinem plötzlichen Sinneswandel herbeiführten. Seiner Rede war zugleich ein Appell an uns alle: „Wir Sozialdemokraten müssen dafür kämpfen, dass alle Menschen in Würde leben können!“

Diesen Appell griff Martin Peters in seinem Rechenschaftsbericht auf. Die Menschen in dieser Region brauchen Sicherheit und Perspektive und dies in allen Lebensbereichen. Diese Forderung war auch Kernbestandteil des Leitantrages den wir zur Bundespolitik verabschiedeten.

Sandra Niedermeier kommentiert den UB-Parteitag aus ihrer Sicht.

Sandra Niedermeier kommentiert den UB-Parteitag aus ihrer Sicht.

Gespannt war ich vor allem auf den Gleichstellungsbericht. Dieser wurde zum ersten Mal vorgetragen und war Forderungsbestandteil des Antrages der AsF zum Frauenförderplan auf dem letzten Unterbezirksparteitag. Die Ergebnisse des Berichts waren teilweise erschreckend, deshalb wurde auch von Martin Peters richtigerweise verdeutlicht, dass nur mit aktiven und „sichtbaren“ Frauen die 50% der Bevölkerung für uns begeistert werden können, die weiblich sind. Umso mehr freut es mich, dass der Unterbezirk hier ein deutliches Zeichen setzt und nun im neugewählten Vorstand bei 25 Personen insgesamt 14 Frauen vertreten sind. An dieser Stelle können die Männer ja wirklich froh sein, dass es sich bei der Quote um eine Geschlechter- und nicht um eine Frauenquote handelt!

Beeindruckt war ich auch vom Vorsitzenden des Betriebsrates von Wohnwelt Pallen, Michael Biemel. Es war zu Gast bei, um uns die Situation der Beschäftigten des Möbelhauses, das kürzlich von der Gruppe XXXL übernommen wurde, zu schildern. Einfach unmöglich, was dort von statten geht und absolut richtig, dass wir einstimmig den Antrag

„Arbeitnehmerschutzrechte stärken“, der sich genau mit dieser Thematik auseinander setzt, beschlossen haben.

Nach einer kurzen Mittagspause für die es ausreichend Gesprächsstoff aus dem Vormittagsprogramm gab, starteten wir in die Wahlgänge. Alle Vorgeschlagenen Personen sind mit sehr guten Ergebnissen in den Vorstand eingezogen. Martin Peters wurde hierbei mit 93% verdient im Amt des Vorsitzenden bestätigt.

Was mich zudem freut ist, dass wir es trotz der Vielzahl von Anträgen geschafft haben, alle zu beraten und zu verabschieden. Toll, wie viele Anträge gestellt wurden. Das war in der Vergangenheit nicht immer so. Anscheinend haben sich die Delegierten, die Stadtverbände und Ortsvereine ein Beispiel an den Jusos genommen, die schon beim letzten Unterbezirksparteitag eine Fülle von Anträgen gestellt hatten.

Der neue Vorstand setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

Martin Peters (Vorsitzender), Eva-Maria Voigt-Küppers, Stefan Kämmerling und Detlef Loosz (stellvertretende Vorsitzende), Gerd Neitzke (Kassierer), Hannelore Eiche und Friedhelm Krämer (stellvertretende Kassierer), Janine Köster (Schriftführerin), Herbert Hansen (Bildungsbeauftragter) und Sandra Niedermaier (Pressereferentin).

Die 15 Beisitzer/innen sind:

Georg Alt, Gabi Bockmühl, Markus Conrads, Angelika Fiedler-Grohe, Helene Göbbels, Stephanie Goergens, Stephan Kaever, Aynur Karakaruk, Christiane Karl, Tatjana Kirschvink, Arndt Kohn, Ludger Leister, Monika Medic, Alina Meuser und Claudia Moll.

Quelle: von Sandra Niedermeier, alte und neue Pressereferentin

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